Die US-Regierung hat neue Regeln veröffentlicht, die den Aufenthalt ausländischer Studierender und Journalisten zeitlich begrenzen.
Was ist passiert? Die USA haben am Donnerstag neue Regeln für ausländische Studierende und Journalisten vorgestellt. Studierende und Austauschstudenten dürfen künftig höchstens vier Jahre im Land bleiben. Für Journalisten gilt eine neue Obergrenze von 240 Tagen, also rund acht Monaten. Für chinesische Journalisten ist die Grenze sogar noch kürzer: nur 90 Tage. Bisher konnten Studierende so lange bleiben, wie ihr Studium dauerte, und Journalisten bekamen meist Visa für fünf Jahre. Die Regelung greift 60 Tage nach der offiziellen Veröffentlichung.
Wer hilft? Die Regierung sagt, dass die neuen Regeln zeigen, wer wirklich berechtigt ist, im Land zu bleiben. In das Verfahren sind rund 22.000 Stellungnahmen beim Heimatschutzministerium eingeflossen. Studierende und Journalisten können Verlängerungen beantragen, ohne dafür ausreisen zu müssen. Für Journalisten sind Verlängerungen in Schritten von 240 Tagen möglich. Universitäten, Anwältinnen und Anwälte für Einwanderungsrecht sowie Studierendenwerke informieren Betroffene über ihre Möglichkeiten.
