Forschende haben untersucht, ab wann ein Urlaub wirklich beim Entspannen hilft – und warum die ersten Tage manchmal anstrengend sind.
Kennst du das: Du hast Ferien, willst abschalten, und plötzlich bist du müde oder sogar krank? Das nennt die Forschung "Leisure Sickness". Damit beschreibt sie Beschwerden, die genau dann auftreten, wenn man frei hat – zum Beispiel Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Übelkeit. Klingt komisch, ist aber ein echtes Phänomen. Der Körper braucht offenbar ein paar Tage, um vom Arbeits- in den Erholungsmodus zu wechseln.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Finnland haben deshalb untersucht, wann die Erholung im Urlaub wirklich einsetzt. Das Ergebnis: Die ersten Tage gehen oft dafür drauf, sich an die neue Umgebung, einen anderen Rhythmus oder eine andere Zeitzone zu gewöhnen. Viele fühlen sich deshalb am zweiten oder dritten Urlaubstag besonders schlapp.
Richtig auftanken kannst du laut Studie ab dem achten Urlaubstag. Genau dann erreichen Glücksgefühle und gesundheitliche Erholung ihren Höhepunkt. Danach bleibt das Level meistens stabil – egal, ob du zehn Tage oder drei Wochen weg bist. Länger ist also nicht automatisch besser.
