Die Vereinten Nationen haben einen großen Bericht über die Weltmeere veröffentlicht – und die Nachricht ist deutlich: Unsere Ozeane geraten immer stärker unter Druck.

Was ist passiert? 600 Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben fünf Jahre lang untersucht, wie es den Meeren geht. Ihr Ergebnis: Die Ozeane erwärmen sich schneller, das Eis an den Polen schrumpft, der Meeresspiegel steigt, und viele Tiere und Pflanzen im Meer haben immer weniger Lebensraum. Die Vereinten Nationen sagen deshalb: Die Ozeane stecken in einer „zunehmenden Krise" und brauchen dringend Hilfe. „Der Ozean ist die Grundlage des Lebens auf der Erde. Aber seine Gesundheit ist in großer Gefahr, weil Ökosysteme und Lebensräume den kritischen Kipppunkten näherkommen oder sie überschreiten".

Wer hilft? Forscherinnen und Forscher aus vielen Ländern arbeiten zusammen, um die Veränderungen zu messen und verständlich zu machen. Regierungen, Umweltorganisationen und auch junge Aktivistinnen und Aktivisten setzen sich dafür ein, dass die Meere besser geschützt werden – zum Beispiel mit Meeresschutzgebieten, weniger Plastikmüll und dem Kampf gegen die Erderwärmung. Solche Schutzgebiete sind wie Reservate für Fische, Korallen und andere Meeresbewohner.