In Bonn treffen sich diese Woche Fachleute aus 186 Ländern, um über den Klimaschutz zu reden.
In Bonn starten heute zweiwöchige Klimaverhandlungen auf Fachebene. Dabei geht es vor allem um zwei Dinge: Wie können Länder ihre Treibhausgase weiter senken? Und wer zahlt künftig dafür, dass ärmere Länder sich an den Klimawandel anpassen können?
Bundesumweltminister Schneider hat zum Start gesagt, dass die UNO gerade in einer Welt mit vielen Konflikten weiter an gemeinsamen Lösungen für die Klimakrise arbeitet. Das sei keine Selbstverständlichkeit. Deutschland will sich vor allem dafür stark machen, dass erneuerbare Energien schneller ausgebaut werden.
Die Bonner Gespräche sind die Generalprobe für die nächste große UNO-Klimakonferenz (COP31), die im November in Antalya in der Türkei stattfindet. Was die Fachleute in Bonn vorbereiten, soll den Ministerinnen und Ministern im November als Grundlage dienen. Auch Umweltverbände fordern einen schnelleren Ausstieg aus fossilen Energien und mehr Hilfe für Länder, die besonders unter dem Klimawandel leiden.
