Beim EU-Westbalkan-Gipfel in Montenegro haben Deutschland und Frankreich vorgeschlagen, wie neue Länder schneller Teil der EU werden könnten.

Was ist passiert? In der Stadt Tivat in Montenegro haben sich Staatschefs aus der EU und sechs Ländern vom Balkan getroffen. Es geht darum, ob diese Balkan-Länder bald in die EU aufgenommen werden. Seit 13 Jahren hat die EU kein neues Mitglied mehr dazugeholt. Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben deshalb einen Plan vorgestellt: Die Länder sollen Schritt für Schritt näher an die EU herangeführt werden, zum Beispiel mit Zugang zum EU-Binnenmarkt. Montenegro, ein kleines Land an der Adria, könnte dem Plan nach schon Ende 2028 das 28. EU-Mitglied werden. Damit das klappt, muss Montenegro aber noch einige Aufgaben in diesem Jahr erledigen.