Ungarns neuer Chef Peter Magyar trifft heute die EU-Chefin Ursula von der Leyen, um über eingefrorene Milliarden zu reden.
Stell dir vor, dein Land hätte Anspruch auf rund 10 Milliarden Euro von der EU – aber das Geld ist blockiert. Genau das ist in Ungarn passiert. Der frühere Regierungschef Viktor Orbán hatte Regeln zur Rechtsstaatlichkeit verletzt, deshalb hat Brüssel die Zahlungen gestoppt. Jetzt ist Peter Magyar der neue Chef, und er will das Geld unbedingt zurückholen. Die Zeit drängt, denn ein Teil der Milliarden könnte bald für immer weg sein.
Die EU-Kommission hat eine Liste mit 27 Aufgaben erstellt, die Ungarn erfüllen muss. Diese Aufgaben heißen 'Super-Meilensteine'. Es geht vor allem darum, dass Gerichte unabhängig arbeiten können und Korruption bekämpft wird. Magyar hat im Parlament eine große Mehrheit, mit der er neue Gesetze beschließen kann. Das ist ein Vorteil gegenüber anderen Ländern, die ähnliche Probleme hatten.
