Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar war zu Besuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin.
Peter Magyar ist seit kurzem der neue Chef der Regierung in Ungarn. Er ist 45 Jahre alt und hat mit seiner Partei Tisza im April die Wahl klar gewonnen. Davor hatte der rechtspopulistische Viktor Orban das Land über 14 Jahre lang regiert. Magyar will jetzt viele Dinge in Ungarn verändern. Er nennt das "Systemwende". Damit meint er, dass die Demokratie und die Regeln im Land wieder stärker werden sollen.
In Berlin traf sich Magyar nun mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Es war sein erster offizieller Besuch in Deutschland als Regierungschef. Merz sagte, Magyars Wahlsieg sei eine "Inspiration für ganz Europa". Er wolle Ungarn helfen, wieder eine wichtigere Rolle in der EU zu spielen.
