In Uganda wurde der letzte Mensch, der wegen Ebola im Krankenhaus lag, wieder nach Hause geschickt – jetzt startet eine 42-tägige Beobachtungsphase.

Was ist passiert? Nach einem Ebola-Ausbruch in Uganda hat das Krankenhaus den letzten Patienten entlassen. Damit ist die Behandlung in den speziellen Ebola-Stationen vorerst beendet. Das bedeutet aber noch nicht, dass alles vorbei ist: Ab jetzt läuft eine Frist von 42 Tagen. Treten in dieser Zeit keine neuen Fälle auf, kann Uganda den Ausbruch offiziell für beendet erklären.

Wer hilft? In Uganda kümmern sich Ärztinnen, Pflegekräfte und Mitarbeitende des Gesundheitsministeriums darum, Verdachtsfälle schnell zu erkennen, Infizierte zu isolieren und Kontaktpersonen zu beobachten. Das ugandische Gesundheitsministerium hat die Bevölkerung zudem zur Wachsamkeit aufgerufen und informiert darüber, welche Anzeichen auf Ebola hindeuten können, zum Beispiel Fieber, Muskelschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder unerklärliche Blutungen.