An der TU Berlin ist gerade vieles zu: Erst musste das Hauptgebäude schließen, jetzt auch die große Uni-Bibliothek.

Die TU Berlin hat ihre Bibliothek am Freitagabend dichtgemacht – und zwar bis einschließlich 12. Juni. Schuld ist ein technischer Defekt: Bei einer Netzersatzanlage, also einer Art Notstromaggregat, wurde eine defekte Zylinderkopfdichtung gefunden. Solche Anlagen springen ein, wenn der normale Strom ausfällt, und sind deshalb sicherheitsrelevant. Deshalb kann das Gebäude vorerst nicht genutzt werden. Die Bibliothek teilen sich die TU Berlin und die Universität der Künste Berlin. Betroffen sind also Studierende beider Hochschulen.

Die TU-Präsidentin Fatma Deniz hat direkt den Krisenstab einberufen und eine Reparatur in Auftrag gegeben. Sie sagt: „Ich habe sofort den Krisenstab einberufen und umgehend alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um den Defekt schnellstmöglich zu beheben und die volle Betriebssicherheit wiederherzustellen.“ Die Schließung sei die einzige verantwortbare Lösung. Außerdem gibt es jetzt eine neue „Planungs-Taskforce Brandschutz“, die alle Gebäude der TU Berlin Stück für Stück überprüfen soll, damit Probleme künftig schneller auffallen.