Der US-Präsident Donald Trump will mehrere Meeresgebiete, die bisher geschützt waren, wieder zum Fischen freigeben. Dabei geht es vor allem um Jakobsmuscheln.
Im Nordatlantik liegt die Georges Bank, ein großes Fischgebiet zwischen dem US-Bundesstaat Massachusetts und Kanada. Trump hat angekündigt, dort den Fang von Jakobsmuscheln wieder zu erlauben. Er sagt, dadurch könnten mehr Meeresfrüchte auf den Tellern der Amerikaner landen und es würden neue Jobs entstehen. Auch im Pazifik und an der Ostküste der USA sollen große Flächen für Fischer freigegeben werden, darunter Gebiete für Hummerfischer.
Mehrere Umweltorganisationen und auch die US-Behörde NOAA sehen das kritisch. Sie warnen, dass beim Fangen von Jakobsmuscheln schwere Netze über den Meeresboden gezogen werden. Dadurch werden Pflanzen und Tiere am Boden zerstört, und Fische wie der Kabeljau verlieren ihren Lebensraum. Die NOAA schlägt vor, dass Fischer die Gebiete nur abwechselnd nutzen dürfen, damit sich die Natur erholen kann.
