Die US-Regierung will das große nordamerikanische Handelsabkommen USMCA nicht einfach so verlängern, sondern Änderungen aushandeln – es bleibt aber vorerst in Kraft.
Stell dir vor, du hast einen Vertrag mit deinen Freunden, der regelt, wer welche Spielsachen benutzen darf. So ähnlich funktioniert das USMCA: Es ist ein Vertrag zwischen den USA, Mexiko und Kanada, der den Handel zwischen den drei Ländern einfacher macht. Die USA haben jetzt gesagt: Wir wollen diesen Vertrag nicht einfach verlängern – wir wollen ihn verändern.
Die US-Regierung möchte, dass mehr Waren in den USA selbst hergestellt werden. Dafür hat sie auch schon neue Zölle eingeführt, also Zusatzgebühren auf Waren aus den Nachbarländern. Auf Autos zum Beispiel 25 Prozent und auf Metalle sogar 50 Prozent. Das macht Produkte aus Kanada und Mexiko in den USA teurer.
Aber: Das USMCA gilt erst mal weiter, und zwar noch zehn Jahre lang. Jedes Jahr soll überprüft werden, ob alles passt. Und: Die drei Länder verhandeln weiter miteinander. Schon am 20. Juli gibt es die nächste große Gesprächsrunde.
