US-Präsident Donald Trump ist zum ersten Mal mit einer Boeing 747 geflogen, die er als Geschenk aus Katar bekommen hat.
Was ist passiert? Trump ist am Mittwoch zum ersten Mal mit einem großen Passagierflugzeug vom Typ Boeing 747 geflogen. Das Flugzeug hat Katar den USA offiziell geschenkt. Es soll die alte Air Force One für eine Weile ersetzen. Die alte Maschine ist schon etwa 35 Jahre alt. Trump fand das neue Flugzeug „wunderschön“ und nannte es ein „fliegendes Weißes Haus“. Damit meint er, dass es ihm ähnlich viel Komfort bietet wie sein Amtssitz in Washington. Die Boeing 747 hat Liegesitze, Holzvertäfelungen und das Präsidentensiegel auf den Sicherheitsgurten. Ihr Wert liegt laut früheren Berichten bei etwa 400 Millionen US-Dollar, also rund 348 Millionen Euro.
Wer hilft weiter? In den USA kontrolliert der Kongress, also das Parlament, was die Regierung macht. Die Demokraten, also die größere Oppositionspartei, haben gesagt, sie wollen das Geschenk genau prüfen. Sie nennen es „Bestechung“ und „blanke Korruption“ und haben Protestaktionen angekündigt. Auch einige Unterstützer von Trump und Podcaster haben das Geschenk kritisiert. Rechtsexpertinnen und Rechtsexperten verweisen auf die US-Verfassung. Dort steht, dass Regierungsbeamte keine Geschenke von ausländischen Staaten annehmen dürfen, wenn der Kongress dem nicht zustimmt. Die offizielle Spende ging an das US-Verteidigungsministerium, damit es nicht so wirkt, als bekäme Trump selbst das Geschenk. Viele fragen sich, ob das wirklich reicht, um das Problem zu lösen.
