Bei einer wichtigen Vorwahl in den USA hat ein enger Verbündeter von Donald Trump klar gewonnen, doch in anderen Bundesstaaten gab es Rückschläge für Trumps Partei.
Stell dir vor, du wählst nicht nur Politiker, sondern auch die Grenzen der Wahlbezirke mit – genau darum geht es gerade in den USA. Am Dienstag hat Ken Paxton, der Generalstaatsanwalt von Texas, die Vorwahl seiner Partei für den Senat haushoch gewonnen. Er bekam etwa 62 Prozent der Stimmen und besiegte den 74-jährigen John Cornyn, der seit über 20 Jahren im Senat saß.
Paxton ist ein enger Verbündeter von Donald Trump. Der Ex-Präsident hatte ihn eine Woche vor der Wahl öffentlich unterstützt. Paxton bedankte sich danach mit den Worten, Trump habe ihn nicht fallen lassen. Solche Vorwahlen sind wie ein innerparteiliches Casting: Die Partei entscheidet, wen sie bei der großen Wahl im November ins Rennen schickt.
Doch nicht überall lief es für Trumps Partei rund. In South Carolina stoppten Senatoren – darunter auch einige aus seiner eigenen Partei – einen Plan für neue Wahlkreise. Der hätte der Partei wahrscheinlich alle sieben Sitze im US-Repräsentantenhaus gesichert. In Alabama verbot ein Gericht eine ähnliche Karte, weil sie schwarze Wähler benachteiligt hätte. Das Gericht sagte, die Karte sei gemacht worden, um deren Stimmen zu verwässern – zumindest teilweise deshalb, weil sie Schwarze sind.
