Bei einer wichtigen parteiinternen Wahl in Texas hat ein von Donald Trump unterstützter Politiker klar gewonnen, während Trumps Partei in anderen Bundesstaaten mit Wahlkreis-Plänen scheiterte.

Stell dir vor, deine Lieblingsband will die Sitzordnung bei einem Konzert ändern, damit ihre Fans die besten Plätze kriegen. So ähnlich funktioniert das mit Wahlkreisen in den USA: Parteien versuchen manchmal, die Grenzen so zu ziehen, dass sie selbst mehr Sitze im Parlament bekommen. Das nennt man Gerrymandering – ein kompliziertes Wort für eine unfaire Taktik.

Am Dienstag gab es dazu gleich mehrere Entscheidungen. In Texas gewann Ken Paxton, ein enger Verbündeter von Ex-Präsident Trump, die Vorwahl seiner Partei mit rund 62 Prozent der Stimmen. Er setzte sich gegen John Cornyn durch, der den Bundesstaat seit über 20 Jahren im Senat vertritt. Paxton bedankte sich bei Trump und nannte dessen Unterstützung „die mächtigste Kraft“ für einen Kandidaten.