Beim NATO-Gipfel in Ankara hat US-Präsident Trump angekündigt, den gesamten Handel mit Spanien abzubrechen, weil Madrid weniger für Verteidigung ausgibt als gewünscht.
Was ist passiert? US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch beim NATO-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara gesagt, er wolle „keine Geschäfte mehr" mit Spanien machen. Hintergrund: Spanien weigert sich, fünf Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben – das ist ein neues Ziel der NATO, dem bisher nur wenige Mitglieder zugestimmt haben. Trump hat Finanzminister Scott Bessent angewiesen, den Handel sofort zu stoppen, und Spanien als „schrecklichen Partner" in der NATO bezeichnet.
Wer hilft? Die EU-Kommission in Brüssel hat klargestellt, dass Handelspolitik für alle EU-Staaten gemeinsam gemacht wird – ein einzelnes Land wie Spanien darf gar nicht单独 bestraft werden. Bundeskanzler Friedrich Merz hat Trump direkt gesagt: „Wir verhandeln Zölle nur gemeinsam oder gar nicht." Spanien selbst reagiert ruhig und sagt, man habe Mittel, um betroffene Firmen aufzufangen. Die Grünen-Politikerin Franziska Brantner fordert, dass Deutschland jetzt klar hinter Spanien steht.
