Im Iran haben sich Millionen Menschen von Ayatollah Ali Khamenei verabschiedet, der als höchster Führer des Landes galt.
Was ist passiert? Nach dem Tod von Ayatollah Ali Khamenei gab es im Iran große Trauerfeiern. In der Hauptstadt Teheran zogen stundenlang schwarz gekleidete Menschen durch die Straßen. Der Leichnam wurde anschließend in die heilige Stadt Qom gebracht, wo weitere Trauerrituale stattfanden. Auf dem Weg riefen manche Teilnehmer Parolen gegen die USA und Israel. Eine davon lautete: "Wir wollen kein Abkommen, wir wollen den Kopf von Trump". Das iranische Staatsfernsehen sprach von Millionen Teilnehmenden, ließ sich aber nicht unabhängig überprüfen.
Wer hilft und ordnet ein? Internationale Beobachterinnen und Beobachter versuchen, die Lage einzuordnen und die Berichte aus dem Iran mit unabhängigen Quellen abzugleichen. Diplomatinnen und Diplomaten verschiedener Länder beobachten die Entwicklungen genau, weil die Nachfolgefrage im Iran Auswirkungen auf die gesamte Region haben kann. Medien und Journalistinnen und Journalisten prüfen Videos und Bilder aus den sozialen Netzwerken, um Fakten von Falschinformationen zu trennen.
