An der deutsch-österreichischen Grenze hat die Polizei 34 alte Gewehre aus einem Bus voller Tiroler Schützen mitgenommen, weil auf manchen Waffen kleine NS-Zeichen waren.

Im Juni 2026 ist ein Reisebus mit rund 50 Tiroler Schützen an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland von der Polizei kontrolliert worden. Den Beamten war ein Gewehr im Bus aufgefallen. Bei der Kontrolle fanden sie insgesamt 34 Karabiner, also alte, kurze Gewehre, die zum Teil in den Gepäckablagen und zwischen den Knien der Fahrgäste lagen. Die Schützen konnten keine Papiere für die Waffen zeigen. Deshalb hat die Polizei alle 34 Gewehre mitgenommen. Die Schützen waren auf der Rückreise von Feiern in Salzburg, unter anderem vom 70. Geburtstag des Erzbischofs Franz Lackner.