In Texas hat Ken Paxton die Vorwahl der Republikaner klar gewonnen und damit einen mächtigen Senator aus dem Rennen geworfen.
Stell dir vor, ein bekannter Politiker, der seit über 40 Jahren im Amt ist, wird plötzlich von einem Außenseiter mit radikalen Ideen abgelöst. Genau das ist in Texas passiert. Dort wählten die Republikaner Ken Paxton, den Justizminister des Bundesstaats, zum Kandidaten für den US-Senat. Er bekam 64 Prozent der Stimmen - ein Erdrutschsieg.
Paxton ist ein großer Fan von Ex-Präsident Donald Trump und steht für die MAGA-Bewegung, die die republikanische Partei stark verändert. Sein unterlegener Gegner, Senator John Cornyn, galt als gemäßigter, arbeitete auch mal mit den Demokraten zusammen - etwa nach dem schrecklichen Schulmassaker in Uvalde. Aber das kam bei vielen Wählern nicht mehr gut an.
Warum ist das für dich wichtig? Weil solche innerparteilichen Kämpfe in den USA auch globale Themen beeinflussen: Klimaschutz, Wirtschaftspolitik und natürlich die Frage, wie stabil die Demokratie bleibt. Außerdem: In ein paar Jahren darfst du selbst wählen. Wenn du verstehst, wie politische Strömungen Macht verschieben, kannst du bessere Entscheidungen treffen.
