Im Juni 2026 sind die Preise in Österreich weniger stark gestiegen als noch im Mai.
Die Teuerungsrate ist von 3,7 Prozent im Mai auf 3,2 Prozent im Juni gesunken. Das bedeutet: Alles ist zwar immer noch teurer als vor einem Jahr, aber die Preise steigen nicht mehr ganz so schnell. Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk erklärt, dass vor allem Treibstoffe und Heizöl weniger stark zugelegt haben als zuvor.
Was dich das im Alltag heißt? Benzin und Heizöl sind etwas weniger stark gestiegen. Auch bei Lebensmitteln, Tabak und Alkohol hat sich der Preisanstieg verlangsamt: von 2,2 auf 1,5 Prozent. Trotzdem bleibt die Teuerung insgesamt hoch, vor allem bei Dienstleistungen wie Friseur, Restaurantbesuch oder Handyrechnung. Diese Preise stiegen weiterhin um 4,4 Prozent.
Seit Anfang Juli zahlen Konsumentinnen und Konsumenten auf viele Grundnahrungsmittel weniger Umsatzsteuer, nämlich 4,9 statt zehn Prozent. Dadurch werden Dinge wie Brot, Milch oder Eier etwas günstiger. Das soll vor allem Familien mit niedrigerem Einkommen helfen, weil sie einen größeren Anteil ihres Geldes für Essen ausgeben.
