Das Ifo-Institut sagt: Im Juni haben weniger Firmen in Deutschland geplant, ihre Preise zu erhöhen – schon den zweiten Monat in Folge.

Stell dir vor, du gehst in den Supermarkt und überlegst, was du kaufst. Preise sind für viele Familien gerade ein großes Thema. Das Ifo-Institut ist ein Forschungsinstitut in München. Jeden Monat fragt es Tausende Unternehmen in Deutschland: Wollt ihr eure Preise bald erhöhen oder senken? Das Ergebnis ist ein Wert, den man Preiserwartungen nennt. Dieser Wert ist im Juni zum zweiten Mal hintereinander gesunken, von 30,3 auf 27,1 Punkte. Das klingt erstmal technisch, heißt aber einfach: Immer weniger Firmen planen, teurer zu werden.

Besonders aufgefallen ist das bei den Lebensmittelherstellern – also bei Unternehmen, die zum Beispiel Brot, Joghurt oder Getränke herstellen. Ihr Wert ist von 19,6 auf 12,7 Punkte gefallen. Das ist ein großer Sprung nach unten. Auch im Lebensmitteleinzelhandel, also in Supermärkten, ist der Preisdruck etwas zurückgegangen – von 55,3 auf 48,5 Punkte. Er ist aber immer noch hoch, heißt es beim Ifo.