Die Vereinten Nationen und die OECD sagen: Bis 2035 wird weltweit deutlich mehr Nahrung produziert – gleichzeitig steigen aber auch die klimaschädlichen Gase aus der Landwirtschaft.
Die FAO, das ist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO, und die OECD, also die Industriestaaten-Organisation, haben ihren gemeinsamen Ausblick bis 2035 veröffentlicht. Sie erwarten, dass Bauern und Fischerinnen in den nächsten zehn Jahren rund 13 Prozent mehr Nahrungsmittel erzeugen. Das ist nötig, weil immer mehr Menschen auf der Erde leben und mehr essen wollen.
Gleichzeitig warnen die Expertinnen und Experten: Die direkten Treibhausgase aus der Landwirtschaft werden wohl um 6,5 Prozent steigen. Der größte Teil davon kommt von Tieren wie Rindern und Schafen, weil davon immer mehr gehalten werden. Auch Kunstdünger trägt über das Gas Lachgas zum Anstieg bei.
