Ab 1. Juli 2026 zahlt man in Österreich auf manche Lebensmittel weniger Mehrwertsteuer, trotzdem ist die Ersparnis winzig.
Die Regierung hat die Mehrwertsteuer auf einige Grundnahrungsmittel von zehn auf 4,9 Prozent gesenkt. Das klingt nach viel, macht aber auf den Preis im Regal nur ein paar Cent aus. Butter wird dadurch billiger, ein Croissant aus der Bäckerei aber nicht – das bleibt beim alten Steuersatz.
Wer kontrolliert das? Der Budgetdienst des Parlaments hat nachgerechnet: Für eine Familie mit kleinem Einkommen bringt die Senkung nur rund 4,75 Euro pro Monat. Der Handelsverband hat zudem erklärt, dass die Umstellung im Handel viel Geld kostet. Damit du wirklich profitierst, musst du also selbst genau hinschauen.
Was kannst du tun? Vergleiche Preise mit Apps oder der Website des Finanzministeriums, achte auf die kleinen Aufschläge in den kommenden Wochen und sprich mit deiner Familie darüber, wo ihr wirklich sparen könnt. Wenn dir auffällt, dass etwas nicht stimmt, kannst du das bei einer Konsumentenschutzstelle melden.
