Im Werk von Tesla in Grünheide hat die Aufsichtsbehörde im Jahr 2025 sechs Störfälle gezählt - laut Behörde blieb die Umwelt dabei unversehrt.

Im Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin, der einzigen Tesla-Autofabrik in Europa, sind laut dem Landesumweltamt Brandenburg im Jahr 2025 sechs Betriebsstörungen passiert. Dazu gehörten zum Beispiel Öl auf einer Straße, ein brennender Radlader, ein kleiner Brand bei der Karosseriefertigung und ein paar Probleme mit Batteriezellen. Das Werk liegt teilweise in einem Wasserschutzgebiet, also einem Bereich, in dem das Grundwasser besonders geschützt werden soll. Deshalb achten Behörden dort besonders genau hin.

Verschiedene Firmen und Behörden kümmern sich darum, die Folgen zu prüfen. Das Landesumweltamt dokumentiert jeden Vorfall. Das Unternehmen Fugro misst regelmäßig das Grundwasser auf dem Gelände. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Oder-Spree hat diese Überprüfung sogar vorgeschrieben. Im aktuellen "Monitoringbericht Schutzgut Grundwasser" steht, dass keine Schadstoffe ins Grundwasser gelangt sind und die Prüfer keinen Handlungsbedarf sehen. Auch der Wasserverbrauch ist nach Tesla-Angaben gesunken - von 450.000 Kubikmetern 2024 auf 300.000 Kubikmeter 2025.