Ein Gutachten prüft, ob die Tesla-Fabrik das Grundwasser verschmutzt – und kommt zu einem beruhigenden Ergebnis, listet aber auch mehrere Vorfälle auf.
Die Firma Tesla baut in Grünheide bei Berlin Elektroautos. Das Werk ist riesig und steht zum Teil in einem Wasserschutzgebiet – also in einem Bereich, der eigentlich unser Trinkwasser schützen soll. Genau deshalb schauen Fachleute dort besonders genau hin. Ein Unternehmen namens Fugro hat im Auftrag von Tesla über ein Jahr lang Messungen im Boden gemacht und einen Bericht dazu geschrieben. Das Ergebnis steht jetzt in einer Zeitung. Danach ist 2025 kein Giftstoff ins Grundwasser gelangt. Es habe „keine detektierbaren Zutritte von Schadstoffen in das Grundwasser" gegeben, schreiben die Fachleute.
Allerdings lief nicht alles glatt. Insgesamt acht Mal gab es in etwa eineinhalb Jahren eine Betriebsstörung. Einmal, am 6. Februar 2025, hat zum Beispiel ein Radlader auf dem Werksgelände gebrannt. Ein anderes Mal, am 28. Februar 2025, ist Öl auf einer Baustraße ausgelaufen. Tesla sagt, bei solchen Vorfällen wurde sofort reagiert. Die Gutachter schreiben außerdem, dass einzelne Auffälligkeiten keine Grenzwerte überschritten haben. Sie sehen daher aktuell keinen Grund, besondere Maßnahmen zu ergreifen.
