Ein riesiger Sturm namens "Bavi" ist in der Nacht direkt über die Insel Rota im Pazifik hinweggezogen.

Was ist passiert? Der Wirbelsturm "Bavi" ist ein sogenannter Supertaifun – also ein Sturm der stärksten Kategorie. In der Nacht zum Montag (Ortszeit) ist sein Auge genau über die Insel Rota hinweggefegt. Dort leben nur etwa 1.500 Menschen. Der US-Wetterdienst NWS hat Windgeschwindigkeiten von rund 290 Kilometern pro Stunde gemessen. Behörden sprechen von "erheblichen Schäden" auf der Insel. Auf der Nachbarinsel Guam ist außerdem in vielen Gebieten der Strom ausgefallen, Flüge wurden gestrichen.

Wer hilft? Viele Helferinnen und Helfer sind im Einsatz. Die Gouverneurin von Guam, Lou Leon Guerrero, hat die Menschen aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben und nicht auf die Straße zu gehen. Der Meteorologe Landon Aydlett vom NWS erklärt den Leuten im Radio, wie gefährlich der Sturm ist. Auf dem Luftwaffenstützpunkt Andersen dürfen nur Personen reinkommen, die dort wirklich gebraucht werden. Überfüllte Notunterkünfte versuchen, so vielen Menschen wie möglich Schutz zu bieten.