Samsung und SK hynix wollen in den nächsten zehn Jahren sehr viel Geld in neue Chipfabriken stecken, doch ihre Aktien sind am Tag der Ankündigung erstmal gefallen.
Du hast vielleicht mitbekommen, dass in Südkorea gerade über riesige Investitionen in die Chip-Industrie gesprochen wird. Samsung und SK hynix haben gemeinsam mit Präsident Lee Jae Myung Pläne vorgestellt, in den nächsten zehn Jahre rund 1,3 Billionen US-Dollar in Halbleiter, KI-Rechenzentren und neue Fabriken zu stecken. Das wäre die größte Unternehmensinvestition in der Geschichte des Landes.
Das Geld soll vor allem in den Südwesten des Landes fließen, unter anderem nach Gwangju und in die Provinz Süd-Jeolla. Dort sollen neue Chipcluster entstehen, also ganze Regionen, in denen Chips entwickelt und produziert werden. Dabei verschiebt sich der Schwerpunkt von der einfachen Endfertigung hin zur aufwendigen Wafer-Produktion, also der Herstellung der dünnen Scheiben, aus denen später Mikrochips werden.
