Das KI-Unternehmen OpenAI hat seinen geplanten Börsengang auf das nächste Jahr verschoben, weil eigene Berater vor zu wenig Interesse von Anlegerinnen und Anlegern warnen.
OpenAI ist die Firma hinter ChatGPT. Eigentlich wollte sie noch in diesem Jahr an die Börse gehen, also Anteile des Unternehmens an private Käufer und große Investoren verkaufen. Daraus wird nun wohl nichts mehr, berichtet die New York Times. Der Chef Sam Altman wollte eigentlich, dass das Unternehmen dabei mit einer Billion US-Dollar bewertet wird – das ist eine Eins mit zwölf Nullen. Aktuell liegt der Wert laut Zeitung bei rund 730 Milliarden Dollar.
Warum warten? Beraterinnen und Berater von OpenAI haben dem Management gesagt, dass viele kleine Anlegerinnen und Anleger in der aktuellen Stimmung wohl keine OpenAI-Aktien kaufen würden. Die Tech-Branche hatte zuletzt starke Kursverluste, und auch der Tech-Index Nasdaq ist deutlich abgerutscht. Deshalb lohnt es sich für OpenAI offenbar nicht, jetzt den Sprung an die Börse zu wagen.
