Die EU verhandelt gerade über ihren nächsten Sieben-Jahres-Haushalt – und nicht alle Länder sind zufrieden mit dem aktuellen Vorschlag.

Die EU plant, wie sie in den Jahren 2028 bis 2034 ihr Geld ausgeben will. Dafür hat die zyprische Ratspräsidentschaft, also das Land, das aktuell den Vorsitz unter den EU-Staaten hat, einen Kompromissvorschlag vorgelegt. Insgesamt geht es um rund 1,76 Billionen Euro – eine riesige Summe, die alle sieben Jahre zusammen ausgegeben werden soll. Die EU finanziert das vor allem über einen Anteil am Bruttonationaleinkommen der Mitgliedstaaten, also einen Teil des Geldes, das alle EU-Länder insgesamt verdienen.

Der Vorschlag sieht vor, dass im Vergleich zum ursprünglichen Plan der EU-Kommission etwa 32,8 Milliarden Euro weniger ausgegeben werden. Besonders bei der Außenpolitik (minus 7,5 Milliarden Euro) und beim Binnenmarkt (minus 20 Milliarden Euro) soll gespart werden. Bei der Landwirtschaft und der Förderung von Regionen soll es dagegen kaum Kürzungen geben.