Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser warnt davor, dass das Rentenniveau in Ostdeutschland ab 2031 sinken könnte, und fordert, das zu verhindern.

Stell dir vor, du arbeitest dein ganzes Leben lang und bekommst im Alter trotzdem nur sehr wenig Geld. Genau davor warnt Elisabeth Kaiser. Sie ist die Ostbeauftragte der Bundesregierung, also eine Art Anwältin für die Menschen in Ostdeutschland. Sie sagt: Wenn das Rentenniveau nach 2031 sinkt, geraten viele ältere Menschen im Osten in Armut. Eine Rente ist das Geld, das man im Alter vom Staat bekommt, wenn man vorher gearbeitet hat. Das Rentenniveau zeigt, wie viel Rente man im Verhältnis zum Lohn bekommt. Es soll eigentlich bis 2031 bei 48 Prozent bleiben – danach könnte es aber wieder sinken.

Was bedeutet das konkret? Für viele Ostdeutsche ist die gesetzliche Rente die einzige große Geldquelle im Alter. Sie haben oft weniger zusätzliche private Vorsorge als Menschen in Westdeutschland. Wenn diese Rente kleiner wird, fehlt das Geld im Alltag: für Miete, Heizung, Einkaufen. Kaiser sagt deshalb: "Für Menschen in Ostdeutschland darf es keine Absenkung des aktuellen Rentenniveaus ab 2031 geben."