Im deutschen Amateurfußball wird über eine große Reform der Regionalliga gestritten – kurz vor einer wichtigen Abstimmung.
Stell dir vor, du spielst in einer Fußball-Liga und plötzlich kommen neue Regeln, von denen vorher niemand erzählt hat. Genau das passiert gerade in der Regionalliga. Die Vereine haben aus zwei Vorschlägen ausgewählt: Beim "Kompass-Modell" werden die vier Staffeln jedes Jahr nach Reiseentfernungen neu gemischt. Beim "Regionen-Modell" bleiben West und Südwest wie sie sind, und aus Nord, Nordost und Bayern werden zwei Staffeln gebildet.
Clubs wie der SV Meppen und der Chemnitzer FC sagen: So kurz vor der Abstimmung noch alles umzuwerfen, ist nicht fair. Florian Egbers vom SV Meppen kritisiert, dass plötzlich nur noch 18 statt 20 Vereine pro Staffel spielen sollen. Das würde bedeuten, dass mehr Teams absteigen müssten.
Die Reform soll ab der Saison 2027/28 gelten. Dann sollen alle Meister der vier Staffeln direkt in die 3. Liga aufsteigen dürfen. Aktuell ist das noch nicht möglich, weil es zwischen den Staffeln eine komplizierte Quotierung gibt.
