In der österreichischen Volkspartei ÖVP wird heftig über eine mögliche Rückkehr des früheren Kanzlers Sebastian Kurz diskutiert.
Die ÖVP hat ihren Generalsekretär getauscht. Nico Marchetti musste nach 18 Monaten gehen, weil er bei der ORF-Wahl Fehler gemacht hatte. Bundeskanzler Christian Stocker hat die Notbremse gezogen und Markus Gstöttner zum neuen Generalsekretär gemacht. Gstöttner hat früher einmal für Kurz gearbeitet.
Gleichzeitig reden Parteileute darüber, ob Kurz selbst wieder in die Politik einsteigen könnte. Insider sagen: 'Kurz könnte zurückkehren'. Es soll sogar eine eigene Liste namens 'Liste Kurz' im Gespräch sein. Kurz selbst gibt Interviews, Podcasts und TV-Auftritte und trifft sich mit FPÖ-Chef Herbert Kickl.
Für eine eigene Liste fehlt Kurz aber das Geld. Seine Firma müsste dafür zuerst an die Börse gehen. Das dauert nach Einschätzung von Experten noch mindestens ein Jahr. Die Regierung prüft deshalb, ob man das Spendenrecht verschärft und Selbstfinanzierung auf 50.000 oder 100.000 Euro begrenzt. Kurz-Freunde nennen das spöttisch 'Lex Kurz'.
