Beim NATO-Gipfel in Ankara hat US-Präsident Trump andere Länder wütend kritisiert, doch die Bundesregierung sagt: Die Allianz hält zusammen.
Beim Treffen der NATO in Ankara hat US-Präsident Donald Trump für Wirbel gesorgt. Zu Beginn sagte er, er sei „sehr verärgert" und forderte erneut, dass Grönland Teil der USA werden solle. Das lehnte die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen sofort ab. Grönland gehört zu Dänemark, entscheidet aber vieles allein. Außerdem drohte Trump Spanien damit, keine Waren mehr mit dem Land zu handeln. Der Grund: Spanien wollte der US-Armee keine Stützpunkte für den Krieg gegen den Iran geben.
##Was passiert ist:##
Auch wenn Trump laut wurde, versuchten andere Regierungen, den Streit zu entschärfen. Der deutsche Außenminister Wadephul sagte, die Aussagen Trumps seien „irritierend". Er betonte aber, dass die NATO zusammenhält und die Mitgliedsländer sich in den Sitzungen und Arbeitsgruppen weiter gut mit den Amerikanern verständigen. Bundeskanzler Merz erklärte, der spanische Regierungschef Sánchez habe zugesichert, sich stärker anzustrengen, und Trump habe das im Plenum gelobt. So wurde versucht, die Wogen wieder zu glätten.
