In Portugal haben Beschäftigte aus vielen Branchen einen Generalstreik gemacht, um gegen neue Arbeitsgesetze zu protestieren.

Was ist passiert? In Portugal haben am gleichen Tag ganz viele Menschen in verschiedenen Berufen nicht gearbeitet. Die U-Bahn in der Hauptstadt Lissabon stand still, viele Busse und Züge fuhren nicht, mehr als die Hälfte der Flüge am Flughafen Lissabon wurde abgesagt und Schulen blieben geschlossen. Auch in Krankenhäusern wurden viele Operationen verschoben. Auslöser war ein Streit über neue Regeln am Arbeitsmarkt, die die Regierung ändern will.

Wer hilft? Die Gewerkschaft CGTP organisiert den Streik und sagt, dass sich sehr viele Leute beteiligt haben. Ihr Chef Tiago Oliveira hat klar gemacht, dass er mit dem Streik Druck auf die Regierung machen will. Er sagt: „Wir werden die Regierung in die Knie zwingen“. Die Regierung um Premierminister Luís Montenegro hält dagegen: Sie findet, die neuen Regeln bringen mehr Jobs und höhere Löhne, weil Unternehmen flexibler arbeiten können. So stehen Gewerkschaften und Regierung sich gegenüber, und am Ende müssen sie eine Lösung finden.