Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag und Samstag zu Warnstreiks bei großen Handelsketten aufgerufen – darunter Rewe, Ikea, H&M und Primark.
Was ist passiert? Verdi hat Beschäftigte im Einzel-, Groß- und Außenhandel zum Streik aufgerufen, weil die Tarifverhandlungen ohne Ergebnis geblieben sind. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 225 Euro pro Monat bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber haben zuletzt zwei Prozent plus weitere 1,5 Prozent über zwei Jahre angeboten. Verdi findet das zu wenig und sagt, das Angebot bleibe unter der Inflation. Betroffen sind Filialen und Lager unter anderem von Rewe, Penny, Ikea, H&M, Primark, Douglas, Metro und Kaufland.
Wer hilft? Die Gewerkschaft Verdi vertritt die Beschäftigten und organisiert die Streiks und Demonstrationen, etwa am Wittenbergplatz in Berlin. Auch Betriebsräte und Vertrauensleute in den Filialen und Lagern unterstützen die Aktionen. Auf der anderen Seite verhandelt der Handelsverband Deutschland (HDE) für die Arbeitgeber und erklärt, die Unternehmen seien gut vorbereitet.
