Beim letzten Stierlauf des berühmten San-Fermín-Festes in Pamplona wurden zehn Menschen verletzt – darunter auch ein 86-jähriger Brite.

Was ist passiert? In Pamplona in Spanien findet jedes Jahr im Juli das San-Fermín-Fest statt. Dabei lassen Menschen sich morgens von Stieren durch die Altstadt jagen. Beim letzten Rennen in diesem Jahr wurden zehn Männer im Alter von 18 bis 86 Jahren verletzt. Zwei von ihnen wurden schwer von den Hörnern der Bullen getroffen. Sie kamen ins Krankenhaus. Ein 18-Jähriger wurde am Oberschenkel aufgespießt, ein 46-Jähriger am Brustkorb getroffen. Auch ein 86-jähriger Brite aus England war unter den Verletzten.

Wer hilft? Sanitäter und Rettungskräfte kümmerten sich sofort um die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser. Die Polizei war überall an der Strecke, um auf die Sicherheit zu achten. Ein US-Influencer, der sich als Joker verkleidet hatte und trotz der Regeln mit einem Handy in der Hand rannte, wurde von der Polizei festgenommen, weil er andere Leute in Gefahr gebracht hatte. Ihm droht eine Geldstrafe von bis zu 6.000 Euro.

Was kannst du tun? Wenn du so ein Festival einmal besuchst, halte dich genau an die Sicherheitsregeln. Schau Stierläufe besser nur aus sicheren Absperrungen an und lauf nicht selbst mit, wenn du dafür nicht vorbereitet bist. Tierschutzorganisationen kritisieren die Tradition, weil den Tieren dabei Leid zugefügt wird – du kannst dich informieren und deine eigene Meinung dazu bilden.