Bei der dritten Stierhatz des berühmten San-Fermín-Festes in Spanien wurden 13 Menschen verletzt, weil sie von Stieren durch die engen Gassen der Stadt gejagt wurden.
Was ist passiert? Bei einem traditionellen Volksfest in Pamplona, einer Stadt in Spanien, werden jedes Jahr Stiere durch die Altstadt getrieben. Dieses Mal wurden dabei 13 Männer verletzt, weil die schweren Tiere sie umgestoßen oder mit ihren Hörnern verletzt haben. Ein 23-Jähriger hat eine Gehirnerschütterung bekommen, ein 29-jähriger Amerikaner wurde am Arm von einem Horn getroffen. Seit 1924 sind bei diesen Läufen insgesamt 16 Menschen gestorben. Viele Tierschutzorganisationen finden diese Tradition falsch und protestieren dagegen, weil Tiere dabei leiden müssen.
Wer hilft? Rettungskräfte und Sanitäter sind während des Festivals rund um die Uhr im Einsatz, um Verletzte schnell zu versorgen. Sie bringen die Verletzten sofort in Krankenhäuser. Tierschutzorganisationen wie PETA setzen sich dafür ein, dass solche Veranstaltungen abgeschafft werden. Sie informieren die Öffentlichkeit über die Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten werden.
