Beim berühmten Stierlauf in Pamplona sind fünf Menschen verletzt worden, und Tierschützer fordern erneut ein Ende der Tradition.

In der spanischen Stadt Pamplona hat das San-Fermín-Fest begonnen. Bei dem ersten Stierlauf am Dienstag wurden fünf Läufer verletzt, drei kamen ins Krankenhaus. Pro Morgen werden sechs große Kampfstiere zusammen mit zahmen Ochsen durch die engen Gassen der Altstadt getrieben. Die Strecke ist etwa 825 Meter lang. Am Nachmittag finden dann Stierkämpfe in der Arena statt.

Auch in diesem Jahr haben Tierschutzorganisationen gegen das Fest protestiert. Sie nennen den Stierlauf und die Stierkämpfe eine „mittelalterliche Tortur“ und kämpfen seit Jahren dafür, dass solche Veranstaltungen verboten werden. Das Fest besteht bereits seit dem Jahr 1591 und zieht jedes Jahr Tausende Besucher aus Europa, Australien, Asien und den USA an.