Im spanischen Pamplona hat das berühmte San-Fermín-Festival begonnen – und Tierschützer protestieren lautstark dagegen.
Was ist passiert? Jedes Jahr im Juli treiben tausende Menschen in Pamplona mehrere Stiere durch enge Gassen bis zu einer Arena. Am Abend werden die Tiere dort getötet – unter anderem mit Lanzen und einem letzten Schwertstich ins Herz. Die Bilder laufen im spanischen Fernsehen live. Viele Leute feiern das als uralte Tradition, andere finden es einfach nur grausam.
Wer hilft? Tierschutzorganisationen wie PETA und AnimaNaturalis gehen auf die Straße und zeigen, was die Stiere durchmachen: Aktivisten malen sich rot an und tragen Hörner, um die Tiere darzustellen. PETA sagt: „Tradition ist niemals eine Entschuldigung für Grausamkeit." In Städten wie Barcelona oder auf den Kanaren sind bestimmte Formen solcher Kämpfe schon verboten.
Was kannst du tun? Informiere dich über beide Seiten: Warum feiern Menschen dieses Fest seit Jahrhunderten? Warum lehnen es andere ab? Wenn du eine Meinung hast, kannst du sie teilen – zum Beispiel in der Schule oder mit Freunden – und respektvoll diskutieren, statt einfach mitzumachen oder wegzuschauen.
