Beim traditionsreichen San-Fermín-Fest in Pamplona im Norden Spaniens wurden bei der ersten Stierhatz dieses Jahres fünf junge Läufer verletzt.

Jedes Jahr im Sommer rennen in Pamplona Männer durch enge Gassen vor wütenden Bullen her. Das gehört zum berühmten San-Fermín-Fest, das es schon seit 1591 gibt. Bei der ersten Hatz in diesem Jahr haben sich laut dem spanischen Fernsehsender RTVE fünf Läufer verletzt, drei kamen ins Krankenhaus. Schlimme Hornverletzungen gab es aber nicht, meistens waren es Prellungen.

Viele Menschen mögen die Tradition, weil sie seit Jahrhunderten dazugehört. Aber es gibt auch viel Kritik. Tierschutzgruppen wie zum Beispiel PETA protestieren jedes Jahr. Sie sagen, die Tiere werden gequält. Auch in Spanien selbst denken viele Menschen inzwischen so. Im Internet und auf Demos kannst du Stimmen finden, die sich gegen die Stierhatz einsetzen.

Du musst nicht selbst losrennen, um etwas zu bewirken. Informiere dich bei seriösen Organisationen wie PETA oder Vier Pfoten über deren Positionen und Aktionen. Wenn du willst, kannst du spenden, eine Demo teilen oder mit Freundinnen und Freunden darüber reden, warum solche Traditionen Fragen aufwerfen. So hilfst du mit, die Debatte sichtbar zu machen.

Warum ist das für dich wichtig?

Warum ist das für dich wichtig? Weil du mitbekommst, wie alte Traditionen kontrovers diskutiert werden – und weil du überlegen kannst, was Tierwohl und Tradition für dich bedeuten.