In Teilen Russlands kann man Benzin und Diesel nur noch mit einem behördlichen Code und in kleinen Mengen tanken.

Was ist passiert? In vielen Regionen Russlands gibt es gerade zu wenig Sprit. An manchen Tankstellen stehen die Autos stundenlang in der Schlange, und manchmal ist einfach kein Treibstoff da. Die Behörden geben deshalb QR-Codes aus. Wer einen solchen Code bekommt, darf damit einmal bis zu 30 Liter tanken – und das auch nur zwischen 9 und 21 Uhr. Einen neuen Code gibt es frühestens eine Woche später.

Wer hilft? Die staatliche Sber-Bank sammelt Daten von rund 29.000 Tankstellen in ganz Russland. So sehen die Behörden, wo wie viel Kraftstoff verkauft wird, und können die QR-Codes fairer verteilen. In manchen Regionen, etwa in der Region Woronesch, warnt die Polizei vor Betrügern, die gefälschte Codes verkaufen.

Was kannst du tun? Wenn du gerade nicht selbst Auto fährst, ist das Thema vor allem eins zum Verstehen: Preise für Energie können sich schnell ändern, und Versorgung ist nicht selbstverständlich. Wenn du in deinem Alltag mitbekommst, dass etwas plötzlich knapp oder teurer wird, lohnt es sich, die Nachrichten zu verfolgen und mit deiner Familie darüber zu reden, was das bedeutet.