Die FIFA diskutiert, ob die Fußball-Weltmeisterschaft künftig noch größer werden soll – von 48 auf 64 Teams.

Stell dir vor, bei einer WM spielen nicht 48, sondern 64 Mannschaften mit. Das würde 128 Spiele bedeuten – noch mehr Partien als heute. Die Idee kommt von FIFA-Chef Infantino. Er sagt: "Wenn man kleineren Nationen nicht die Chance gibt, an einer WM teilzunehmen, dann nimmt man ihnen den Antrieb, sich zu verbessern."

Bei der aktuellen WM gab es schon Diskussionen. Manche Spiele in der Gruppenphase waren langweilig, weil beiden Teams ein Unentschieden zum Weiterkommen reichte. Es gab aber auch tolle Überraschungen: Kap Verde kam weiter und Curaçao schoss sogar Tore gegen Deutschland.

Es gibt aber auch Gegenargumente. Für so viele Spiele bräuchte man 20 bis 22 Stadien – heute reichen 16. Und es ist unklar, ob die FIFA dadurch wirklich mehr Geld verdient. Der frühere Ghana-Trainer Carlos Queiroz sagt: "Es würde zum Chaos werden." Deshalb ist noch nichts entschieden – vorerst bleibt die WM bei 48 Teams.