Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant eine Übergangsregelung für kleine Solaranlagen, die ab 2027 neu gebaut werden.
Wenn du ab 2027 eine kleine Solaranlage auf dein Dach baust, bekommst du nur noch für drei Jahre eine feste Vergütung pro Kilowattstunde Strom. Danach musst du deinen Strom über einen Dienstleister an der Strombörse verkaufen. Der Preis dort schwankt jeden Tag, ähnlich wie der Benzinpreis an der Tankstelle.
Die Übergangsvergütung liegt nach dem Entwurf etwa einen Cent unter dem alten Satz. Das gilt für Anlagen bis 25 Kilowatt Leistung, also typische Eigenheim-Anlagen. Für ältere Anlagen ändert sich nichts; sie behalten ihre 20-jährige Förderung.
Kritik kommt vom Bundesverband Solarwirtschaft und von den Grünen. Sie sagen, dass weniger feste Vergütung viele Hausbesitzer vom Bau einer Anlage abhalten könnte. Dadurch würden Klimaschutz und Arbeitsplätze im Handwerk leiden. Das Wirtschaftsministerium argumentiert, dass die EEG-Reform die Förderkosten senken soll, ohne den Ausbau erneuerbarer Energien zu stoppen.
