In Österreich hat es diesen Frühling so wenig geregnet wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – das hat Folgen für die Natur, die Bauern und auch für dich.

Von März bis Mai fiel in ganz Österreich nur halb so viel Regen wie sonst. In manchen Gegenden, zum Beispiel im Innviertel in Oberösterreich, fehlten sogar 80 Prozent. Gleichzeitig war es ungewöhnlich warm und sehr sonnig. Der viele Sonnenschein klingt erst mal gut, aber die extreme Trockenheit ist ein großes Problem: Die Böden sind ausgedörrt, das Grundwasser sinkt auf Rekordtiefs und die Wälder sind so trocken, dass schon ein kleiner Funke einen großen Brand auslösen kann. Für die Landwirte wird es schwer, weil ihre Pflanzen auf den Feldern verdorren.

Die gute Nachricht: Viele Leute arbeiten bereits daran, die Situation zu verbessern. Die Expertinnen und Experten von GeoSphere Austria beobachten das Wetter und die Trockenheit ganz genau und warnen frühzeitig. Die Feuerwehren sind in erhöhter Alarmbereitschaft und kontrollieren gefährdete Waldgebiete öfter. In der Landwirtschaft wird versucht, mit speziellen Bewässerungstechniken und trockenresistenteren Pflanzensorten die Ernten zu retten. Auch die Wasserwerke achten genau auf die Grundwasserpegel, damit die Trinkwasserversorgung sicher bleibt.