Am Sonntag kracht es gewaltig: Eine Unwetterfront mit Starkregen, Hagel und heftigen Böen fegt über Deutschland und beendet die kurze Hitzewelle.
Was passiert ist: Eine große Gewitterfront zieht von West nach Ost über Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Unwettern. Ein Meteorologe sagt dazu: „Es müssen alle damit rechnen. Wer getroffen wird, das müssen wir sehen.“ Es kann also wirklich jeden erwischen, aber niemand weiß genau, wo es am heftigsten wird. Örtlich sind bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter möglich – das ist so viel, wie sonst in einem ganzen Monat fällt. Dazu kommen Hagelkörner und extreme Windböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Die Temperaturen stürzen von fast 30 Grad auf unter 20 Grad ab.
Wer hilft: Der DWD beobachtet die Lage rund um die Uhr und gibt rechtzeitig Warnungen heraus, damit sich alle vorbereiten können. Feuerwehr und Rettungskräfte sind in Alarmbereitschaft, um bei überfluteten Straßen oder vollgelaufenen Kellern schnell helfen zu können. Wetter-Apps und Warnsysteme wie NINA oder KATWARN schicken dir direkt eine Meldung aufs Handy, wenn es in deiner Gegend gefährlich wird. In der Nacht zum Montag soll sich die Lage dann langsam beruhigen.
