Eine neue Studie zeigt, dass es den Mooren in Österreich viel schlechter geht als noch vor 35 Jahren – aber es gibt auch gute Nachrichten.

Forschende der Uni Wien haben rund 200 Moore untersucht und mit dem Zustand von 1988 verglichen. Das Ergebnis: Die Moore sind im Schnitt trockener, schattiger und enthalten mehr Nährstoffe. Pflanzen, die typisch für Moore sind, werden immer mehr von anderen Arten verdrängt. Sträucher und Bäume wie Latschen und Birken breiten sich aus, und das ist ein Problem, weil dann weniger Licht auf den Boden kommt und Moorpflanzen wie Torfmoose nicht mehr wachsen können.

Zum Glück passiert schon etwas. Drei Moore im Salzkammergut – das Große Langmoos, das Torfmoos und die Moosklausalm – wurden gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten wiederhergestellt. Dort gibt es jetzt Informationstafeln und sogar Podcasts, die du dir online anhören kannst. Die Forschenden sagen auch, was noch helfen würde: alte Entwässerungsgräben schließen, damit das Wasser länger im Moor bleibt, und die Landwirtschaft rund um die Moore umstellen, damit weniger Dünger ins Moor gelangt.