Der Mai 2026 hat in Österreich fast alle Hitzerekorde gebrochen – 46 Wetterstationen meldeten neue Höchstwerte, und es fiel viel zu wenig Regen.
Stell dir vor, du erlebst einen Mai, in dem es an acht Tagen über 30 Grad hat. Genau das ist in Lienz in Osttirol passiert. Der alte Rekord lag bei drei Hitzetagen – jetzt sind es acht. Auch in Bregenz und Eisenstadt wurden die bisherigen Rekorde geknackt. Gleichzeitig hat es in vielen Regionen nur halb so viel geregnet wie sonst. Der Flachgau, das Innviertel, das Wiener Becken und das Nordburgenland waren besonders trocken.
Die gute Nachricht: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Geosphere Austria beobachten das Wetter ganz genau. Sie sammeln seit über 90 Jahren Daten, zum Beispiel darüber, wann der Schwarze Holunder zu blühen beginnt. Diese langen Messreihen helfen uns zu verstehen, wie sich das Klima verändert. Auch Meteorologen und Klimaforscher arbeiten daran, bessere Vorhersagen zu machen und Gemeinden bei der Anpassung an die Hitze zu unterstützen.
