Eine neue Studie der UniCredit Bank Austria zeigt, wie sich die Wirtschaft in den österreichischen Bundesländern 2025 entwickelt hat – mit klaren Gewinnern und Verlierern.

Stell dir Österreich wie ein Klassenzimmer vor, in dem jedes Bundesland eine andere Note bekommt. Die UniCredit Bank Austria hat nachgeschaut, wer 2025 gut gewirtschaftet hat und wer nicht. Das Ergebnis: Tirol steht ganz oben mit einem Plus von rund 1,9 Prozent. Das bedeutet, dass dort mehr produziert und verdient wurde als im Jahr davor. Wien schafft es ebenfalls nach vorn, weil dort viele Pharmafirmen sitzen, also Firmen, die Medikamente herstellen. Salzburg und Niederösterreich wachsen moderat um 0,4 Prozent.

Ganz anders sieht es in Oberösterreich aus, das leicht schrumpft (minus 0,2 Prozent), und in Kärnten, das mit minus 0,9 Prozent das schwächste Ergebnis einfährt. Der Chefökonom der Bank, Stefan Bruckbauer, sagt, dass die Wirtschaft 2025 insgesamt zwar unten angekommen ist, sich aber langsam wieder fängt. Wörtlich meint er: „Vor allem die Industrie, aber auch der Handel, lieferten wieder erste positive Impulse, auch wenn die Dynamik insgesamt gering blieb."