Auf der italienischen Insel Sizilien wüten wegen einer extremen Hitzewelle große Waldbrände, und über der Stadt Palermo hängt dichter Rauch.
Was ist passiert? Auf Sizilien, der größten Insel Italiens, ist es gerade extrem heiß: Am Dienstag wurden bis zu 46,2 Grad gemessen, in der Stadt Palermo am Tag zuvor 42,4 Grad. Wegen dieser Hitze sind an vielen Stellen Waldbrände ausgebrochen. Über mehreren Stadtvierteln von Palermo lagen am Morgen dichte Rauchwolken, in der Nacht fiel mehrfach der Strom aus. Im Hinterland der Inselhauptstadt mussten mehr als 100 Menschen ihre Häuser verlassen, weil die Flammen zu nah an den Ort Santo Stefano herankamen. Mehrere Straßen auf der Insel sind blockiert.
Wer hilft? Die Feuerwehr ist seit der Nacht mit vielen Kräften an verschiedenen Orten im Einsatz. Die Rettungsdienste erklären, dass ein heißer Wüstenwind namens Scirocco die Brände immer weiter anfacht. Dieser Wind kommt aus Afrika über das Mittelmeer nach Sizilien. Auch auf Sardinien, der zweitgrößten Insel Italiens, brennt es gerade an mehreren Stellen. Die Einsatzkräfte versuchen, die Feuer unter Kontrolle zu bringen und die Menschen in Sicherheit zu bringen.
