In verschiedenen Teilen Chinas haben heftige Regenfälle, ein Tornado und ein Erdrutsch in wenigen Tagen mindestens 71 Menschen das Leben gekostet.
In Südchina, in der Region Guangxi, standen ganze Landstriche unter Wasser, nachdem am Montagmorgen am Liulan-Stausee in Hengzhou ein Damm brach. Ausgelöst wurden die Fluten durch den Tropensturm „Maysak", der tagelang extrem viel Regen brachte. Mindestens 39 Menschen starben, neun weitere werden vermisst, und etwa 130.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Überall im Land helfen Rettungskräfte und Einsatzteams: In mehr als 60.000 Haushalten wurde der Strom bereits wiederhergestellt, Straßen werden repariert und das Wasser zieht sich langsam zurück, wie der stellvertretende Bürgermeister von Nanning, Ding Wei, erklärte. Auch in der Provinz Hubei und im Nordwesten, wo bei einem Erdrutsch in der Provinz Gansu 21 Menschen starben, sind Einsatzkräfte im Einsatz.
