In mehreren Schweizer Städten haben Aktivistinnen und Aktivisten in der Nacht Denkmäler von berühmten Männern mit pinken Babytragetüchern und Puppen geschmückt – ausgerechnet am Vatertag.
Was ist passiert? Die politische Bewegung Operation Libero hat in der Nacht auf den 7. Juni in Bern, Basel, Zürich und Aarau Denkmäler verändert. Berühmte Männer wie Albert Einstein stehen jetzt mit einem pinken Tuch und einer Puppe auf dem Sockel. Einstein wird als einer der wichtigsten Wissenschaftler der Welt gefeiert, weil er die Relativitätstheorie entwickelt hat. Mit der Aktion will die Bewegung zeigen, dass sich Väter heute stärker um ihre Kinder kümmern sollen. «Mit der Aktion setzt die liberale Bewegung ein sichtbares Zeichen für die Verantwortung von Vätern in der Kinderbetreuung», sagt Co-Geschäftsführer Simon Städeli. Die Tücher sollen in einer Woche wieder abgenommen werden.
